Meine Pferde

 

Jack Daniels

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Pony geb. 2002. Stckm. ca. 70 cm.
2007 entdeckte ich ihn zufällig in einem dunklen Schafstall: angekettet als Hengst neben einer Stute. Nach seinen anfänglichen Verhaltensmustern wie Ausschlagen und Steigen aus Angst vor dem Menschen, hat sich Jack relativ schnell regeneriert. Er ist ein Clown und das Spielen mit ihm ist reinste Freude. Er ist der Kleinste in der Herde und doch genießt Jack durch seine mentale Kraft einen hohen Rang innerhalb seiner Gruppe.

 

Morris

IMG_5222Spanier Mix, geb. 1993. Stckm. ca. 1.60 cm
1996 vor dem Schlachter bewahrt, kam Morris als mein großer Lehrmeister zu mir.

Ein Pferd mit großem Mut, Hartnäckigkeit und Selbstbewusstsein. Ein Traum von einem Reitpferd.

Morris geniest die Ausritte wie ein Wanderer. Freiwillig entscheidet er sich nie für die Richtung nach Hause.

Ein Pferd, mit dem man durch die Welt reisen kann.

 

 

Shakira

img_2852Andalusierstute, geb. Dez.2005, Stckm. ca. 1.59 cm
Shakira kam als Jährling aus Sevilla zu mir. Sie durfte sich körperlich und geistig in Ruhe entwickeln und wurde von mir erst mit 5 Jahren eingeritten. Sie ist neugierig, mutig und gelassen. Ein Pferd zum Tanzen oder auch zum Meditieren. Sie spiegelt lediglich ihr Gegenüber wider und hat meisterhafte Tricks auf Lager. Bei unseren Ausritten marschiert sie voller Kraft und Selbstbewusstsein. Mit ihrer Leichtfüßigkeit und ihrer hohen Intelligenz ist das Zusammensein mit ihr eine ständig neue Herausforderung für die eigene körperliche und geistige Disziplin.

 

Islero

islero schönP.R.E. Wallach, geb. 2003, Stckm.ca. 1.64 cm.
Islero hat in Spanien alleine bei einem älteren Herrn gelebt und ist seit dem 19. Juni 2013 bei mir.
Islero steckt voller Kraft und Übermut. Bei seinem mutigen aber auch übergriffigen Wesen muss man stets darauf achten, höchst präsent zu sein. Er besitzt zugleich auch eine sehr unterwürfige Seite, mit der man sehr vorsichtig umgehen muss, da er sonst innerlich leicht zerbricht. Seinem Drang nach intensiver Verbindung und Nähe muss man ebenfalls Einhalt gebieten, damit er lernt, bei sich zu bleiben. Selbstdisziplin, Sanftheit und Bestimmtheit belohnt er einem mit einer gesunden Hingabe. Die Freiarbeit mit ihm gleicht dann dem Segeln mit dem Wind.

Als Islero in meine Pferdefamilie eintrat, kamen all seine sozialen Entwicklungsstörungen ans Tageslicht. Die Erziehungsmaßnahmen der Gruppe beschäftigten ihn ein Jahr lang so sehr, dass ich ihm diese Zeit komplett als Pause gönnte. Mit dem Reiten begann ich bei Islero mit einem “Neustart”, da er sofort pure  Aufregung und Angst zeigte, wenn er einen Reiter auf sich trug. Er kannte nur Gehorsam durch ein Gebiss und zeigte keinerlei Reaktionen bei Verwendung leichter Impulse eines unscharfen Sidepulls. Jetzt lässt sich Islero nur noch durch einen Hauch von Gedanken reiten.